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gedenkenort verstorbene der schweizer armee, luzern
Erinnerungen brauchen Raum. Für den durch das eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS ausgeschriebenen Wettbewerb «Gedenkort für die Verstorbenen der Schweizer Armee» wurde ein Projektvorschlag eingereicht. Die Aufgabe bestand darin, einen Gedenkort zu entwerfen, der mit einem würdigen, der Thematik angepassten Erscheinungsbild wahrgenommen wird und sich für verschiedene Nutzungen eignet. Das Konzept des «Garten des Erinnerns» visioniert einen hexagonalen Pavillon, der mit geometrisch gleich geschnittenen Pflanzenkörpern eine begehbare, räumliche Skulptur bildet, die zum Rückzug und stillen Gedenken an verstorbene Armeeangehörige einlädt.

STANDORT
Luzern

TYPOLOGIE
Wettbewerb + Studien

konzept

Das Hexagon trägt in der Natur als auch in der Architektur eine bedeutende Rolle. Der Pavillon gliedert sich fein in die Natur und den umliegenden Garten des Erinnerns ein, so dass die Landschaft durch die Intervention eine kraftvolle Verstärkung erhält. Die Bepflanzung wählt Hölzer, die eine dem Ort verbundene Bedeutung tragen: Tod und Wiedergeburt, Trauer und Frieden, Schutz und Gerechtigkeit, ewiges Leben.

Als Verbindung der sprachlichen und kulturellen Vielfalt der Schweiz wird der Garten über vier grosszügige Wege aus allen Himmelsrichtungen erschlossen. Die markante Silhouette mit der Textur einer Brettschaltung fügt sich in die Umgebung ein und schafft einen atmosphärischen Kraftort. Im Innern wird ein privates Ambiente generiert, das durch die grosszügigen Öffnungen mit dem Aussenraum verbunden bleibt.